Hetzerath

Unser Dorf stellt sich vor

Der Ortsausschuss St. Josef lud zum Neujahrsempfang ein.

Manchem Mitbürger im Dorf mag das christliche Gemeindeleben nicht präsent sein. Dass sich sehr wohl viele Menschen in St. Josef Hetzerath engagieren, bewies der Neujahrsempfang des Ortsausschuss St. Josef am Sonntag, den 19. Januar 2020.



Bei den politischen Diskussionen um die Umwelt stehen die Emissionswerte rund um CO2 im Fokus. Scheinbar vergessen bleiben dabei Müllvermeidung, Ressourcenschonung, Schutz der Wälder, also letztlich des gesamten Ökosystems. Warum ist ein gelebter Umweltschutz so schwierig?

Dieser heimatkundliche Beitrag wurde für die Festschrift, anläßlich des 50-jährigen Bestehens der Hetzerather Bergmannssiedlung im Jahre 1989, auf Anregung des heimatkundlich interessierten 1. Vorsitzenden der Interessengemeinschaft Herrn Willi Mertens, erstellt. Es werden Beiträge zur Ortsgeschichte Hetzerath - z.T. Erstveröffentlichungen - und von den Nachbarorten behandelt, die aufgrund der historischen Zusammenhänge mit genannt werden.

Bis zum Jahr 1939 wurden in Hetzerath 52 Häuser gebaut, in denen rund 300 Menschen wohnten. Ihren Lebensunterhalt bestritten sie hauptsächlich durch die Landwirtschaft. Eine oder mehrere Kühe und etwas Landwirtschaft besaß wohl jeder Haushalt. Dazu übten diejenigen, die hiervon nicht leben konnten, handwerkliche Berufe wie Korbmacher, Holzschuhmacher, Leinenweber, Bauhandwerker oder Tagelöhner aus. Auf dem Webstuhl zu Leinen verarbeitet wurde der selbst angebaute Flachs, der in den nahe gelegenen Maaren gewässert wurde.

Nach zahlreichen Höhepunkten in diesem Jahr lud die Interessengemeinschaft (IGH) am 30. November zum Besuch des  Weihnachtsmarktes nach Grefrath ein. Zum Jahresabschluß trafen bei strahlend blauem Himmel zahlreiche Mitglieder sowie willkommene Gäste der IGH am frühen Nachmittag in gespannter Erwartung auf dem Kirmesplatz ein.