Hetzerath

Unser Dorf stellt sich vor

Obwohl die Pandemielage auch in diesem Jahr keine große Maifeier erlaubte, hat der My Verein doch ein Zeichen gesetzt und den Maibaum trotz der besonderen Umstände aufgestellt.

Auch im Jahre 2021 denken viele Dorfbewohner an die Walpurgisnacht und an das traditionelle Maibaumsetzen im Ort. Ungeachtet dessen, wurde in der Dämmerung passendend vor Beginn der Corona Ausgangssperre die eine und andere Hexe am Hetzerather Himmel gesichtet. Viele Menschen fragten sich am Abend aufgeregt und vor voller Neugierde, woher kommen die Hexen auf den Besenspielen nur daher.

Die Erkelenzer Bevölkerung - und damit auch alle Hetzerather - sind seitens der Stadt gefragt, ihre Meinung zu äußern. Es geht um ein umstrittenes Gewerbeflächenkonzept. Dies sieht neben anderem auch Flächen für den zukünftigen Ausbau des Gewerbeparks GIPCO in Richtung Hetzerath, Scheidt und Granterath vor. Bitte sagen Sie Ihre Meinung, damit unsere gemeinsame Zukunft nicht allein in Ratssitzungen beschlossen wird. Für die Mitsprache wurde eine sehr enge Frist gesetzt. 

„Zögert man die Entscheidungen so lange hinaus, bis sich die Probleme verschlimmert haben, so wird sich der Spielraum für wirkungsvolles Handeln drastisch verringern“, lautete das Resümee einer Studie zum Zustand der Erde, die der Präsident der Vereinigten Staaten in Auftrag gegeben hatte. Der Präsident hieß Jimmy Carter, und die Studie „Global 2000“ wurde ihm im Oktober 1980 vorgelegt. 35 Jahre später unterzeichneten in der Folge der Pariser Klimakonferenz mehr als 190 Staaten ein Maßnahmenpaket, das als Einstieg in eine weltweite Umweltpolitik verstanden werden kann. In diesem Jahr erleben wir seit der Ausbreitung des Corona-Virus, zu welch drastischen Maßnahmen die Politik bereit ist, wenn unmittelbare Gefahr droht.

Das steht an - die massive Veränderung des Erkelenzer Stadtbildes durch erhebliche Erweiterungen der Gewerbegebiete. Die Innenstadt wird dadurch kein bisschen attraktiver, die Dörfer verlieren ihren Charakter und wertvoller Ackerboden geht verloren.

Bis auf weiteres kommt die Kirche ab sofort jeden Sonntag zu Ihnen nach Hause. Es kommt jemand aus der Gemeinde, bringt eine Kerze, ein Gebet und einen Segen mit. Der Besuch findet an der Haustür bzw. Wohnungstür statt.

Zwar sind alle städtischen Sport- und Mehrzweckhallen wie überall in Deutschland schon seit Monaten geschlossen und der Sportbetrieb darin vollkommen zum Erliegen gekommen. Dennoch lebt der Vereinssport dennoch weiter, wenn auch anders! Bereits seit dem 02. November 2020 wird ein Onlineangebot für die Mitglieder*innen praktiziert unter dem Motto: Sport zu Hause ist nicht untersagt. Janina Schmalen, Vera van Ool und Magda Migdal-Gruschka (Bild von links vor Corona), die Trainerinnen des TuS Hertha Hetzerath, sind von Anfang an sehr aktiv tätig.

In Zeiten wo Wörter wie Lockdown, Pandemie, Covid 19 oder Corona sämtliche Medien beherrschen, wo Feierlichkeiten,  Familienfeste und selbst Gottesdienste ausfallen, wo Schüler statt des Lehrers einen Bildschirm vor sich haben, hat es in unserem beschaulichen Ort, lasst es mich mit etwas Poesie ausdrücken, ein Wintermärchen gegeben. In der Nacht zum Sonntag, den 24. Januar 2021 hat es so viel geschneit, wie schon lange nicht mehr bei uns.

Neuer stellvertretender Löscheinheitsführer Michael Schmalen

Mit dem Beginn des neuen Jahres 2021 ändert sich die Führung der Feuerwehr in Hetzerath. Nach über 15 Jahren als stellvertretender Einheitsführer bat Hauptbrandmeister Thomas Ludwicki darum, ihn von den Aufgaben zu entbinden. Thomas hat dieses Amt im Juni 2005 zu unserem 100-jährigen Jubiläum von Peter Jansen übernommen, als dieser zum Bürgermeister der Stadt Erkelenz gewählt worden war. Zusammen mit Einheitsführer Hauptbrandmeister Heiner Haupts war Thomas Ludwicki maßgeblich an der Weiterentwicklung der Löscheinheit Hetzerath innerhalb der Feuerwehr Erkelenz beteiligt.

Feuerwehr Stadt Erkelenz - Löscheinheit Hetzerath - seit 1905                                    

2020 - Ein Jahr im Zeichen von Corona

Auch wir blicken auf ein etwas anderes Jahr 2020 zurück, als man es Anfang des Jahres noch erahnen konnte, wo im scheinbar so fernen China ein Virus ausgebrochen war.